31 March 2011 - 1:07Rückblick
In meiner Luxuswohnung in Budge hatte ich keinen Internetanschluss und deshalb haben sich viele Erlebnisse und Fotos angesammelt. Mein Reisebericht vom November ist irgendwie verloren gegangen.
Also noch einmal
Iguazu und Isteros de Iberá
Mit dem Nachtbus nach Iguazu. Dort die Wasserfälle von der brasilianischen Seite
und am am nächsten Tag von der argentinischen Seite bewundert. Unglaublich beeindruckend!
| Der echte Argentinier hat seinen Mate immer dabei.
Schmetterlinge überall: |
Esteros de Iberá
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Besuch aus Deutschland
Im Januar besuchte mich Carolin, die Verantwortliche für die Freiwilligen der Jesuiten Mission
in Budge. An zwei Tagen lernte sie das barrio und meine Arbeit kennen. Januar ist Ferienzeit! Es gab leider keine Aktionen.
In Capital waren wir Kilian und Anne, zwei volunteers auf reisen, verabredet. Gemeinsam kauften wir unsere Fahrkarten für den Bus noch Oran. Kilian und Anne arbeiten in Peru.
Am nächsten Abend machten wir uns auf den Weg nah Oran. 24 Stunden Busfahrt! Die Colectivos sind super bequem, mit Klimamanlage ausgestattet und eine lange Fahrt ist kein Problem.
In Oran fand das Treffen der Freiwilligen, die in Südamerika arbeiten, statt.
Sechs Tage intensive Arbeit ließen wenig Zeit für andere Aktivitäten. Ich habe die Zeit und besonders den Austausch mit den anderen sehr genossen. Es tut gut zu hören, dass so ein Einsatz selten problemlos verläuft.
Humahuaca
Auf der Rückfahrt machte ich einen Stop in Humuhuaca. Ich kam um 4 Uhr früh im Dunklen an und bis auf den Busbahnhof war alles unheimlich still. Nach einigen Suchen fand ich ein kleines geöffnetes Hostel. Ich mietete ein Zimmer und konnte sogar den Preis herunterhandeln, weil ich am Nachmittag weiter nach Salta fahren wollte. Gegen 10 Uhr wachte das Städtchen auf. Kleine Straßen, ein riesiges Unabhängigkeitsdenkmal, ein Friedhof, unzählige Stände mit Kunsthandwerk prägen das Bild. Viel Touristen, meistens junge Leute, die mich an Hippies erinnerten, bevölkern die Straßen. Ich fühlte mich ziemlich schlapp und wusste gar nicht warum, bis mir klar wurde dass die Luft in 2936 m Höhe doch etwas dünner ist.
Salta
In Salta kam ich nachts bei strömenden Regen an. Ich hatte meinen Regenschirm vergessen und schaffte es halbwegs trocken ein Hotel zu finden.
Salta, als die Schöne in allen Reiseführern beschrieben, zeigte sich bei Regenwetter nicht von ihrer besten Seite. Bauarbeiten vor der Kathedrale und ein moderner verspiegelter Neubau waren weniger schön.
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