29 April 2011 - 23:56Rätsel

1. Rätsel

Recycling in Argentinien!

Samstags werden in Ingeniero Budge, in dem “barrio”, in dem ich gelebt und gearbeitet habe, nicht nur die Autos gewaschen und die Straßen mit Musik beschallt. Es tauchen auch Knister vor den Häusern auf: leere, volle, einzelne oder viele.

Die vollen werden eingesammelt und auf  Transporter geladen, die leeren vor die Häuser gestellt

Ich überlegte, ob man altes Öl sammelt. Das erschien mir allerdings bei der Menge unwahrscheinlich.

Man sammelt Urin für die Pharmaindustrie.

2. Rätsel

Winterkleidung

Mit der kühleren Jahreszeit wechselt das Angebot der Straßenhändler. Neben Schals und Handschuhen tauchten auch komische “Westen” auf. Ihr Schnitt war mir ein Rätsel. Wem sollten die passen?

Erst als ich den einen Stand mit Hundehütten und -körben entdeckte, war mir klar, dass das Hundewinterkleidung ist.

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17 April 2011 - 2:41Schaufenster Buenos Aires

Schaufensterpuppen in der La Valle

Krimskrams, Antiquitäten und Spezialitäten in San Telmo

Pingüinas im Bazar la Luna

Frisch gemahlen Kaffee ohne Zucker gibt es nur zwei Blocks von meinem Hotel entfernt.

Ein Familienbetrieb, der vor 60 Jahren gegründet wurde.

Antigüedades

Babuschkas, Buddhas und Bad Man gehören in einem Laden in fer Nähe vom Plaze de Mayo auch dazu.

Fröhliche Ostern


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13 April 2011 - 20:53Hotel Victoria im Detail

Die Vielfältigkeit der der Gestaltung kennt hier keine Grenzen!

Wenn man erst einmal die schlichte Fassade mit den beiden Messingschildern passiert hat, beeindruckt das Arrangement mit Lametta vor der zweiten Tür.

Im Flur und Hof wetteifern Kunst- und echte Blumen miteinander, Cardel neben Jesus und Cardel natürlich auch noch einmal solo, spanische und asiatische Einflüsse sind zu erkennen und selbst das Rattengift ist ansprechend dekoriert.

Eine architektonische Besonderheit: die Treppe, die sich für 4 und 4 plus 2 halbe Stufen nach rechts und links teilt. Zur Küche gehe ich immer einmal herunter und wieder herauf um auf der gleichen Höhe nur halt gegenüber vom Hof zu landen.

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5 April 2011 - 18:57Plastiktüten – bolsas de plástico

Objekte aus Plastiktüten

Während der 10 Monate, die ich in Argentinien verbringe, werde ich alle Plastiktüten, die ich beim Einkaufen bekomme zu Objekten verarbeiten. Zum einen erschreckt mich die Menge des Plastikmülls, dem man hier auf Schritt und Tritt begegnet zum anderen faszinieren mich die feinen Farbnuancen und die unterschiedliche Transparenz des Materials.

Bis jetzt sind ca. 100 Objekte entstanden und ich habe angefangen Kleidung zu produzieren.

In Tigre zeige ich gerade im Rahmen einer Gruppenausstellung einige meiner Tüten“.

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1 April 2011 - 0:54Boca Juniors live

Ein Fussballspiel in Buenos Aires erleben, Kaffee trinken im “Tortoni” und einmal mit Oswaldo tanzen stehen ganz oben auf meiner Wunschliste.

Victoria und Henrik, die gerade ihr freies Jahr mit einer Reise durch Lateinamerika begonnen hatten, wollten auch unbedingt ins Fussballstadion. Das Erlebnis begann schon mit dem Kauf der Karten. Eine verlässliche Information wo und wann man Karten kaufen kann, gab es nicht. So fuhren wir am Vortag nach Boca und hofften in einem Laden für Fanartikel Karten im Vorverkauf zu bekommen. Es gab keine und nur die wage Auskunft: Vielleicht morgen ab 1, wenn noch Karten übrig sind. Wir gaben uns mit der Auskunft nicht zufrieden und gingen zum Stadionmuseum. Auch dort war nichts zu erfahren.

Vor dem Museum warteten dann die ersten Schwarzkartenverkäufe.200 Pesos (ca.40 Euro) für eine war uns zu teuer. Auf dem Weg zum Stadioneingang holte uns dann Miguel mit seinem Fahrrad ein. Er hatte die Unterhaltung mitbekommen und bot uns drei Karten für 500 Pesos an. Die Straße vor dem Museum gehörte nicht zu seinem Revier. Nach einigem Hin und Her gingen wir auf sein Angebot ein. Wir mussten noch Geld abheben und verabredeten und in 15 an der gleichen Stelle. Auf dem Weg zum Automaten wurden uns noch diverse Angebote gemacht, allerdings nie unter 250 Pesos pro Karte. Wir kehrten zurück mit der Überzeugung ein absolutes Schnäppchen erwischt zu haben.

Victoria war bis zum letzten Augenblick skeptisch, ob die Karten auch echt waren.

Alle Porteños warnten uns und meinten, wir sollten nur mit einem Einheimischen zum Spiel gehen.

Ich hatte leider erfolglos versucht einen meiner Freund zu begeistern.

Am nächsten Tag brachen wir frühzeitig zum Stadion auf und mussten mindesten drei Kontrollen über uns ergehen lassen.

Das Spiel war mäßig aber die Stimmung unbeschreiblich gut. Wenn die Gegner ein Tor schossen, wurde die Heimmannschaft um so mehr angefeuert. Nach dem Spiel verwunderte mich die Geduld der Besucher. Unser Block wurde als letzter geöffnet. Alle warteten und beim Verlassen des Stadions gab es kein Gedrängel.

Ich frage mich, warum einem hier oft Angst gemacht wird und Situationen als gefährlich beschrieben werden. Vielleicht ist das auch eine Form der Gastfreundschaft sich um die Ausländer zu sorgen.

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