1 June 2011 - 6:13von Puerto Natalés nach Puerto Montt mit Navimag

Die Schifffahrt hat sich fast zufällig ergeben. Mein nächstes Ziel nach Calafate war Bariloche und Umgebung.

Aber als ich die Busverbindungen checkte, musste ich feststellen, das ich entweder den langen Weg über Rio Galleros zurückfahren oder  eine unbequemen Busfahrt (Semicama) von 29 Stunden auf der Routa 40 auf mich nehmen müsste. Die Routa 40 erschien mir auch ein wenig unsicher, da wohl teilweise viel Schnee gefallen war. Als Alternative bot sich die Fahrt mit dem Bus nach El Chaltén in Chile an und von dort mit Navimag nach Puerte Montt, die Anna (Reisbekannschaft aus Pt. Madryn) so wie so geplant hatte. Nick beschloss auch mit zukommen und so blieb unsere “Reisegruppe” weiter zusammen.

Für die lange Fahrt (3 Tage und 2 Nächte) sorgten wir mit Proviant für die Stunden zwischen den Mahlzeiten und mit Garn für das Knüpfen von Freundschaftsbändchen gegen Langeweile vor.

Die Fahrt war traumhaft schön! Das Wetter super und der Golfo de Pena, vor dem alle Respekt hatten, Wellen zwischen 4-8 Metern sind normal, zeigte sich von seiner ruhigen Seite. Es schaukelte schon etwas, aber nicht wirklich schlimm.

Da hier absolute Nebensaison ist, ist die Fähre preiswert und ich habe noch einen Seniorenrabatt bekommen. Touristen verirren sich um diese Jahreszeit kaum in diese Gegen und so waren wir nur ca. 25 Passagiere, größtenteils Einheimische, die zur Arbeit nach Puerto Edén fuhren und einige LKW-Fahrer.

Der Kapitän hatte fast immer Zeit um Fragen zum Schiff und zur Navigation zu beantworten.

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1 June 2011 - 4:32Patagonien – Perito Moreno

Perito Moreno, einer der größten schwimmenden und noch wachsenden Gletscher.

Mit “rompers” und Führer ging es dann auf den Getscher .

Ein französisches Topmodel und Fotocrew

Zum Abschluss gab es zum Aufwärmen Whisky mit Gletschereis.

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31 May 2011 - 18:03Patagonien – El Chaltén

Nach 16 Stunden Busfahrt kam ich am frühen morgen mit Anne, die ich Puerto Madryn kennengelernt hatte, in Rio Galleros an, um in den Bus nach Calafate umzusteigen. Außer dem herrlichen Sonnenaufgang gibt es wenig Sehenswertes.

Nach noch einmal 6 Stunden Fahrt waren wir dann endlich in Calafate . Hier trafen wir uns mit Julian, der geflogen war und Nick. Am nächsten Tag ging es dann nach El Chlatén, ein Ausgangspunkt für viele Trekkingtouren. Am ersten Tag machte wir eine kleine Wanderung zum Ausblick auf den Roy Fritz, der sich leider in den Wolken verhüllt hatte.

Am folgenden Tag brachen wir zu einer größeren Tour von 6 Stunden zur  Laguna Torre auf.

Laguna Torre

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29 April 2011 - 23:56Rätsel

1. Rätsel

Recycling in Argentinien!

Samstags werden in Ingeniero Budge, in dem “barrio”, in dem ich gelebt und gearbeitet habe, nicht nur die Autos gewaschen und die Straßen mit Musik beschallt. Es tauchen auch Knister vor den Häusern auf: leere, volle, einzelne oder viele.

Die vollen werden eingesammelt und auf  Transporter geladen, die leeren vor die Häuser gestellt

Ich überlegte, ob man altes Öl sammelt. Das erschien mir allerdings bei der Menge unwahrscheinlich.

Man sammelt Urin für die Pharmaindustrie.

2. Rätsel

Winterkleidung

Mit der kühleren Jahreszeit wechselt das Angebot der Straßenhändler. Neben Schals und Handschuhen tauchten auch komische “Westen” auf. Ihr Schnitt war mir ein Rätsel. Wem sollten die passen?

Erst als ich den einen Stand mit Hundehütten und -körben entdeckte, war mir klar, dass das Hundewinterkleidung ist.

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17 April 2011 - 2:41Schaufenster Buenos Aires

Schaufensterpuppen in der La Valle

Krimskrams, Antiquitäten und Spezialitäten in San Telmo

Pingüinas im Bazar la Luna

Frisch gemahlen Kaffee ohne Zucker gibt es nur zwei Blocks von meinem Hotel entfernt.

Ein Familienbetrieb, der vor 60 Jahren gegründet wurde.

Antigüedades

Babuschkas, Buddhas und Bad Man gehören in einem Laden in fer Nähe vom Plaze de Mayo auch dazu.

Fröhliche Ostern


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1 April 2011 - 0:54Boca Juniors live

Ein Fussballspiel in Buenos Aires erleben, Kaffee trinken im “Tortoni” und einmal mit Oswaldo tanzen stehen ganz oben auf meiner Wunschliste.

Victoria und Henrik, die gerade ihr freies Jahr mit einer Reise durch Lateinamerika begonnen hatten, wollten auch unbedingt ins Fussballstadion. Das Erlebnis begann schon mit dem Kauf der Karten. Eine verlässliche Information wo und wann man Karten kaufen kann, gab es nicht. So fuhren wir am Vortag nach Boca und hofften in einem Laden für Fanartikel Karten im Vorverkauf zu bekommen. Es gab keine und nur die wage Auskunft: Vielleicht morgen ab 1, wenn noch Karten übrig sind. Wir gaben uns mit der Auskunft nicht zufrieden und gingen zum Stadionmuseum. Auch dort war nichts zu erfahren.

Vor dem Museum warteten dann die ersten Schwarzkartenverkäufe.200 Pesos (ca.40 Euro) für eine war uns zu teuer. Auf dem Weg zum Stadioneingang holte uns dann Miguel mit seinem Fahrrad ein. Er hatte die Unterhaltung mitbekommen und bot uns drei Karten für 500 Pesos an. Die Straße vor dem Museum gehörte nicht zu seinem Revier. Nach einigem Hin und Her gingen wir auf sein Angebot ein. Wir mussten noch Geld abheben und verabredeten und in 15 an der gleichen Stelle. Auf dem Weg zum Automaten wurden uns noch diverse Angebote gemacht, allerdings nie unter 250 Pesos pro Karte. Wir kehrten zurück mit der Überzeugung ein absolutes Schnäppchen erwischt zu haben.

Victoria war bis zum letzten Augenblick skeptisch, ob die Karten auch echt waren.

Alle Porteños warnten uns und meinten, wir sollten nur mit einem Einheimischen zum Spiel gehen.

Ich hatte leider erfolglos versucht einen meiner Freund zu begeistern.

Am nächsten Tag brachen wir frühzeitig zum Stadion auf und mussten mindesten drei Kontrollen über uns ergehen lassen.

Das Spiel war mäßig aber die Stimmung unbeschreiblich gut. Wenn die Gegner ein Tor schossen, wurde die Heimmannschaft um so mehr angefeuert. Nach dem Spiel verwunderte mich die Geduld der Besucher. Unser Block wurde als letzter geöffnet. Alle warteten und beim Verlassen des Stadions gab es kein Gedrängel.

Ich frage mich, warum einem hier oft Angst gemacht wird und Situationen als gefährlich beschrieben werden. Vielleicht ist das auch eine Form der Gastfreundschaft sich um die Ausländer zu sorgen.

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25 March 2011 - 19:05San Telmo – Buenos Aires – Projekt in Budge

Endlich Internet!, wenn auch nicht in meinem Zimmer, so doch in dem kleinem Hotel, in dem ich seit zwei Wochen wohne. Hier kann ich im gemütlichen Wein umrankten Innenhof sitzen und ohne lästige Nebengeräusche schreiben.

Sieben Monate habe ich in Budge gewohnt und gearbeitet. Die Arbeit entsprach nicht meinen Wünschen und Vorstellungen, die ich hatte. Neben dem „Kunstunterricht“ mit den Kindern, gab es kaum etwas, was funktionierte und unterrichten wollte ich in diesem Jahr wirklich nicht.

Ich versuchte die Frauen zu motivieren zusammen Handarbeiten zu machen und zu malen, aber entweder sind sie zu beschäftigt oder es ist einfach nicht üblich als Frau etwas mit anderen außerhalb des Hauses zu machen.

Mein Versuch mit den Bewohnern des Campos aufzuräumen und Flaschen zu recyceln scheiterte auch, obwohl es Geld einbrachte. Allerdings machten die Kinder beim Flaschensammeln wieder gern mit und gingen stolz mit ihrem verdienten Geld nach Hause.

Ich hatte allerdings den Eindruck, dass diese Arbeit von meinem Ansprechpartner nicht gern gesehen war. Die Diskussion war schwierig, klare direkte Antworten auf meine Fragen bekam ich nicht.

Da ich noch einen Spanischkurs für Ausländer an Universität von Buenos Aires machen wollte und

den letzten Monat verreisen wollte, entschloss ich mich im März ins Zentrum zu ziehen und meine Arbeit im Barrio zu beenden.

Allerdings betreute ich noch ein Hüttenbauprojekt und dank der großzügigen Spenden, kann ich noch ein weiteres Projekt starten. Ich fahre jetzt meistens am Wochenende zur Arbeit ins Barrio und auch schon mal nach meinem Sprachkurs.

Hüttenbau für Julia

Gemeinsames Kochen und Essen gehörte gehörte natürlich mit zur Arbeit.

In fünf Tagen war die Hütte fertig. Ich durfte nicht mitarbeiten, der Hammer wurde mir förmlich aus der Hand gerissen.

Bei der Arbeit ohne Wasserwaage und und messen per Augenmaß viel mir das Zusehen besonders schwer.

Auch wenn ich einiges anders gemacht hätte, ist das Häuschen ganz stabil und die rot leuchtenden Astlöcher

faszinierten mich,

Am letzen Tag feierten wir mit bei einem Asado. Julia und ihre Kinder, müde aber zufrieden.

Das neue Projekt

wird ein Anbau an die Hütte von Diana und Ihrer Familie.

Diana und ihrer Mutter, Julia, mit ihren kleinen Kindern vor der alten Wellblechhütte.

Leo, der Mann von Diana mit seiner Tochter.

Dass die eigenen Kinder und Enkelkinder im gleichen Alter sind ist keine Seltenheit.

Ich freue mich über weitere Spenden:

Spendenkonto: Jesuitenmisson, Liga Bank, BLZ 750 903 00, Konto 5115582, Verwendungszweck: „X38114 Wollny Maria“

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5 November 2009 - 21:42Buenos Aires – Streetart und mehr

San  Telmo: Der Mann hat dort immer, wenn ich vorbeigekommen  bin, seine Zeitung gelesen.

Supte – Eingang: Indipendencia

20 Minuten von San Telmo entfernt liegt das Naturschutzgebiet “Reserva”

Gummibaum, der größte, den ich je gesehen habe!

Die Landschaft südlich von Buenoa Aires ist einfach nur platt und grün!

Villa Geselle, wunderschöner Strand!

Das Stadtbild in San Telmo (ein bisschen wie in Kreuzberg)ist von Streetart geprägt.

Für Vegetarier und Tierfreunde

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31 October 2008 - 12:59Eindrücke aus Barcelona

Völlig geschmacklos: Büdelpfeiler als Werbeträger in der Kathedrale la Seu und der elektrische Kerzenautomat im Hauptschiff!

Es geht auch anders in der Kapelle.

Im Kreuzgang der Kathedrale zanken Gänse lautstark

und es wird gebaut.

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